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Erst siehst Du sein Teil, dann sein Gesicht …


Eine Berliner Dating App für Schwule geht neue Wege und lässt Tinder und Co. dumm aussehen. Hier geht es ohne Umschweife zur Sache und das kommt bei den Usern besonders gut an. Kein großes BlaBla am Anfang, sondern nackte Tatsachen. Erst wenn die Männer das Geschlechtsteil des anderen Nutzers gut finden, werden die Gesichter angezeigt.

Was am Anfang für den ein oder anderen vielleicht schwer nachzuvollziehen ist, kommt in der Zielgruppe besonders gut an. Diese sehr direkte Art des kennenlernen lässte keine Fragen offen und die Dating App namens STNDR geht damit neue Wege. Die Anfragen aus aller Welt überhäufen die Berliner und immer mehr Städte werden für die App freigeschaltet.

Die Idee kam den Betreibern, ingesamt 8 Jungs im Alter zwischen 23 und 40, auf anderen Dating-Plattformene wie Tinder, Grindr oder Gyromeo. Die extreme Scheinheiligkeit habe Sie genervt und das rumgeseusle und oberflächliche Gehabe. In Wirklichkeit geht es den Nutzern dieser Apps doch sowieso nur um das Eine, also warum daraus einen großen Heel machen? Was bei den anderen Plattformen als Belästigung empfunden wird, ist bei STNDR ganz normal, hier wird von Anfang an gezeigt was Mann hat.

Etwas mehr als ein Drittel der User sind im Alter zwischen 25 und 34 Jahren alt und es gilt wie generell im Internet, je älter, desto weniger Nutzer. Sicherlich fragt man sich ob nur hässliche Menschen mit schönen Geschlechtsteilen sich angemeldet hätten, dieses kann man am besten nur durch einen Selbstversuch herausfinden.

STNDR verspricht in Sachen Datenschutz neue wege zu gehen und löscht Chats nach 24 Stunden, so das auch die User diese nicht mehr lesen können und auch der echte Name muss nie angegeben werden, die Anonymität ist somit gewahrt.

Die Seite ist seit wenigen Wochen online und startete pünktlich zum CSD in Köln. Verfügbar ist die App bereits neben Köln auch in Berlin, New York, San Francisco, Madrid und Tel Aviv

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